Berufsbild des Podologen

Ihre Füße müssen viel aushalten - pflegen Sie sie
Ihre Füße müssen viel aushalten - pflegen Sie sie
Bild: jackmac34/ pixabay.com /CC0 1.0

Die Menschen werden immer älter und es gibt immer mehr Diabetiker. Und damit steigt auch der Bedarf an Podologen, medizinische Fußpfleger mit einer staatlich anerkannten Ausbildung. 

Nicht jeder darf sich Podologe nennen

Seit Einführung des Podologengesetzes am 2. Januar 2002 ist die Berufsbezeichnung „Podologe“ geschützt. Podologe darf sich nur nennen, wer eine schulische Ausbildung mit Abschlussprüfung an einer der rund 50 staatlich anerkannten Berufsfachschulen in Deutschland erfolgreich absolviert hat. Die Ausbildung dauert in Vollzeit in der Regel 2 Jahre und in Teilzeit bis zu 4 Jahre. Voraussetzung für die Zulassung zur Podologenausbildung ist dabei ein mittlerer Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss mit mindestens 2-jähriger, abgeschlossener, Berufsausbildung.

Der Beruf erfordert fundierte Fachkenntnisse und ständige Weiterbildung, besonders im Hinblick auf die Behandlung von Diabetikern.

Zu den Aufgaben des Podologen gehören zum Beispiel die Behandlung von eingewachsenen Nägeln mithilfe einer Nagelspange, die Anfertigung von Druckentlastungen (Orthosen) und speziell die Behandlung des diabetischen Fußes. Darüber hinaus übernehmen Podologen aber auch kosmetische Behandlungen wie Entfernung von Nagelpilz, Hornhautabtragung, den richtigen Nagelschnitt und andere vorbeugende und pflegerische Maßnahmen. Ein großer Teil ihrer Arbeit besteht aus Aufklärung und Beratung.

Des Weiteren übernehmen Podologen Hausbesuche und behandeln Patienten in Einrichtungen wie Krankenhäusern oder Pflegeheimen.

Podologen arbeiten Hand in Hand mit Hausärzten, Orthopäden, Dermatologen, Physiotherapeuten und  Sanitäts- und Orthopädihäusern, um die richtige Behandlung der Patienten gewährleisten zu können.

Hier ein Überblick über unsere Leistungen.